Die vierte Runde des Regionalbudgets läuft. Bereits seit 2020 legt die Allianz Main und Haßberge mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung das Regionalbudget auf. Bis zum Stichtag 31. Dezember 2022 konnten Projektanträge für das Regionalbudget 2023 bei der Allianz Main und Haßberge eingereicht werden. Ein Gremium aus unabhängigen Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Kirche, Verwaltung und Politik entschieden, welche Projekte gefördert werden können.
Die Entscheidung wurde mittels eines Punkte-Verfahren getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Allianz Main und Haßberge, der folgende Informationen entnommen sind. Das bedeutet, je näher ein Projekt an den Zielsetzungen der Allianz Main und Haßberge war, desto mehr Punkte gab es. Gleichzeitig wurde geschaut, dass möglichst viele, mindestens jedoch zwei bis drei Zielsetzungen, mit der Realisierung des eingereichten Projektes verfolgt werden können.
Natur, Sport und eine öffentliche Toilette
Fast alle eingereichten Projekte entsprachen den Voraussetzungen zur Förderung, dennoch konnten nicht alle Projekte gefördert werden. Zur Verfügung stehen 100.000 Euro. Das Amt für Ländliche Entwicklung stellt davon den Löwenanteil zur Verfügung. So können nun 21 Projekte anteilig bis zu 80 Prozent gefördert werden, wobei maximal 10.000 Euro pro bewilligtem Projekt vorgesehen sind.
Es sind unterschiedlichste Projekte geplant: Projekte zur historischen-geschichtlichen Erinnerung sowie zum Erlebnis von Natur und deren Schutz, bis hin zu Sport - Spiel und Freizeit. Auch ganz menschliche Bedürfnisse kommen nicht zu kurz – wie die Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage in Greßhausen. Alle Projekte werden von den Projektträgern vorfinanziert und müssen bis zum 20. September fertiggestellt sein, sodass Ende des laufenden Jahres die Fördergelder ausbezahlt werden können.
Sebastian Rehm folgt auf Nina Streng
Seit Anfang März 2023 ist Sebastian Rehm der neue Allianzmanager für die Allianz Main und Hassberge. Bevor er vor vier Jahren nach Unterfranken zog, lebte der studierte Manager für Soziale Innovation in Oberbayern und Schwaben. Zuletzt hat er im Kulturmanagement gearbeitet. Den globalen Herausforderungen der Gegenwart auf lokaler Ebene zu begegnen ist eine besondere Aufgabe, auf die er sich sehr freut. Dabei ist stets das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) für die Region Main und Hassberge mit seinen sechs Handlungsfeldern die Leitlinie des Tuns.
Durch jüngste Ereignisse haben sich gewisse Themen in den Vordergrund gedrängt. Dazu gehören Klima -, Natur- und Umweltthemen genauso wie Energie, Mobilität und die Stärkung des Zusammenhalts von Gemeinschaften in ländlichen Regionen. Momentan setzt er sich mit der Umsetzung des Regionalbudgets 2023 auseinander und beschäftigt sich mit den bereits laufenden Projekten der Allianz. In den vergangenen zwei Jahren hat Nina Streng die verschiedenen Projekte betreut und weiterentwickelt hat.
Kontakt Allianzmanager Sebastian Rehm: Tel.: (09521) 923426 oder E-Mail: sebastian.rehm@mainundhassberge.de
Weitere Informationen unter www.mainundhassberge.de