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FALSBRUNN (HEKI)
Lieber im Heu statt im Ehebett geschlafen
Wie in Falsbrunn zu erfahren war, muss nicht alles Schleimige, das „von oben“ kommt, tatsächlich ein „Vogelschiss“ sein.
Foto: Helmut Kistner | Wie in Falsbrunn zu erfahren war, muss nicht alles Schleimige, das „von oben“ kommt, tatsächlich ein „Vogelschiss“ sein.
Redaktion
 |  aktualisiert: 15.12.2020 15:24 Uhr

Einen Kirchweihumzug veranstalteten die Falsbrunner „Kerwasjunga“ am vergangenen Sonntag. Auch in diesem Jahr hatten sie wieder zündende Ideen und entsprechend humorvolle Themen parat, die sie auf ihren Wägen darstellten.

So hatte der erste Wagen das Thema „Schleimiger Vogelschiss“ zum Inhalt. Dabei ging es um einen Falsbrunner Gartenbesitzer, der an einem schönen Sommertag etwas im Garten arbeiten wollte. Doch kaum hatte er sich zu der Aktion entschlossen, als ihm etwas Feuchtes auf den Kopf tropfte. Er dachte zuerst, es sei die Hinterlassenschaft eines Vogels, doch dann bemerkte er, dass ihn sein Sohn vom Balkon aus vollgespuckt hatte.

Auf dem zweiten Wagen wurde das Thema „Nicht ohne meine Mül-lertüte…“ aufgegriffen. Dabei ging es um eine Hochzeit, die auf einer Berghütte gefeiert wurde. Weil ein Hochzeitsgast dem Alkohol zu sehr zugesprochen hatte, musste er sich plötzlich übergeben. Um das Erbrochene „ordnungsgemäß zu entsorgen“, benutzte er in seiner Not eine „Müllertüte“, die seine Frau zufällig bei der Hand hatte.

Der dritte Wagen befasste sich mit dem Thema „Vollrausch im Heu…!“ und hatte eine Episode beim dies-jährigen Pfarrfest in Falsbrunn zum Inhalt. Dabei bevorzugte ein betrunkener Festgast als Schlafstelle das Heu in der Scheune, anstatt nach Hause in sein Bett zu gehen. Als er dann zu früher Morgenstunde erwachte, besann er sich doch noch auf sein Bett daheim und suchte dieses auf. Doch die Bettruhe neben seiner Frau währte nicht lange, und er ging zurück in die Scheune und legte sich lieber wieder ins wärmende Heu. Seine Frau bemerkte zu ihrem Entsetzen nur, dass er einen ziemlichen Dreck im Bett hinterlassen hatte.

Der vierte Wagen hatte den Beitrag „Mann sucht und Mann findet…“ zum Inhalt. Dabei wurde thematisiert, wie ein Falsbrunner wegen starker Bauchschmerzen ins Krankenhaus kam und ihm der Blinddarm entfernt wurde. Als ihn sein Kumpel am nächsten Tag im Bamberger Klinikum besuchen wollte, wurde ihm an der Pforte mitgeteilt, dass hier kein Falsbrunner Mann liege. Nach langem Hin und Her stellte sich schließlich heraus, dass der Patient nicht im Bamberger, sondern im Burgebracher Krankenhaus liegt.

Im Anschluss an den Umzug gab es wie immer die obligatorische Kerwaspredigt, die im Hof der Gaststätte Neff vorgetragen wurde. Frank Einacker und Jochen Koch zogen dabei nochmals kräftig vom Leder und schilderten auf humorvolle Weise die Vorkommnisse, die im letzten Jahr nicht ganz glatt gelaufen waren. Musikalisch wurde der Umzug von der Blaskapelle „Rauhe Ebrach“ begleitet.

Ein kleiner Kirchweihbaum führte den Falsbrunner Umzug an, dahinter folgte die Blaskapelle „Rauhe Ebrach“.
Foto: Helmut Kistner | Ein kleiner Kirchweihbaum führte den Falsbrunner Umzug an, dahinter folgte die Blaskapelle „Rauhe Ebrach“.
Große Mühe hatte ein Falsbrunner bei der Suche nach seinem Kumpel, der als Patient nicht im Bamberger Klinikum, sondern im Krankenhaus Burgebrach lag.
Foto: Helmut Kistner | Große Mühe hatte ein Falsbrunner bei der Suche nach seinem Kumpel, der als Patient nicht im Bamberger Klinikum, sondern im Krankenhaus Burgebrach lag.
Das aktuelle Geschehen – beispielsweise bei einer „Berghüttenhochzeit“ oder dem Pfarrfest – wurde beim Kirchweihumzug aufs Korn genommen.
Foto: Helmut Kistner | Das aktuelle Geschehen – beispielsweise bei einer „Berghüttenhochzeit“ oder dem Pfarrfest – wurde beim Kirchweihumzug aufs Korn genommen.
 
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