
Reges Treiben herrschte wieder rund um den Bauernmarkt am Feiertag 3. Oktober. Ob gebastelte oder gemalte Kunstwerke, Blumen und Gemüse, Liköre oder Marmeladen. Hier war für jeden etwas dabei. Dazu fränkische Schmankerl, die schon von Beginn an die Massen anlockten.
Der Gädheimer Bauernmarkt am Tag der Deutschen Einheit ist für viele in der Gemeinde ein Phänomen. Vor allem, wie er in 23 Jahren zu dem wurde, was er inzwischen geworden ist, ein Publikumsmagnet. Aus einem „Minimarkt“ der Anfangsjahre, wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein Einkaufs- und Speiseparadies, das Tausende Menschen weit über die Region hinaus immer wieder reizt, um nach Gädheim zu kommen.
Zum Paradies geworden
Dass der Markt zu solch einem Paradies geworden ist, davon sind auch Bürgermeister Peter Kraus und Koordinator Klaus Sterlings überzeugt. Sterlings hatte schon im Vorfeld von über 90 Marktständen berichtet, an denen Waren angeboten werden.
Neu in diesem Jahr die Essensmeile mit noch mehr Angeboten, von der Bratwurst zum Braten oder Häppchen und Pizza. Dazu das passende Wetter, zum gemütlichen Beisammensein.
Zwischendurch standen die Kinder der KiTa „Bachinsel“ im Mittelpunkt. Angeführt vom Musikverein Gädheim, zogen sie, umrahmt von den vielen Marktbesuchern, zur Dorfmitte, um auf der erstmals aufgestellten großen Bühne ihre Tänze vorzuführen.
Stimmungsmusik
Schon am Vormittag hatten hier die „Alphornbläser Haßberge“ ihren großen Auftritt und am späten Nachmittag ließ das Duo „Landluft-Power“ den Bauernmarkt musikalisch ausklingen. Dazwischen lud der Musikverein Gädheim zum Zuhören oder Mitsingen ein.
Sehr gefragt war auch dieses Jahr wieder der Schätzwettbewerb am Wiegehäuschen. So stellte Gemeinderätin Doris Scheller-Gräf diesmal die Frage nach dem Gewicht des Hafers in Gramm, der sich in zwei Schüsseln befand. Keine leichte Frage, stellten die vielen Teilnehmer fest. Das genau Gewicht schätzte keiner, so machte sich das Ergebnis daran fest, wer am nächsten an den 2823 Gramm war.
Der erste Preis (50 Euro) ging an Helmut Koch aus Haßfurt mit geschätzten 2819 Gramm. Den zweiten Platz (30 Euro) holte sich Finja Löscher aus Sennfeld, sie schätzte 2807 Gramm und den dritten Platz eroberte sich Monika Endres aus Saal an der Saale mit 2800 Gramm.