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ERMERSHAUSEN
BRK war mit dem Rettungswagen zu Besuch im Kindergarten
Mit einem Rettungswagen hat die BRK-Rettungswache Ebern den Kindergarten Ermershausen besucht. Dabei durften die Kinder mit Kindergartenleiterin Evi Stühler (hinten, links) das Fahrzeug anschauen und bekamen von Rettungssanitäter Michael Will (rechts) vieles erklärt.
Foto: Hamburger | Mit einem Rettungswagen hat die BRK-Rettungswache Ebern den Kindergarten Ermershausen besucht. Dabei durften die Kinder mit Kindergartenleiterin Evi Stühler (hinten, links) das Fahrzeug anschauen und bekamen von ...
Bearbeitet von Gabriele Kriese
 |  aktualisiert: 16.07.2017 03:25 Uhr

„Kannst du mal das Blaulicht anmachen?“ Gespannt waren die Mädchen und Jungen des Kindergartens Ermershausen beim Besuch des BRK-Rettungswagens auf die blauen Blitzlichter. „Wenn die blitzen, hat es der Rettungswagen eilig“, wussten die Kinder zurecht.

Die „Blaulicht-Familie“ war in den letzten Monaten das Thema im Kindergarten. Dabei wurden die Kleinen mit den Aufgaben von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vertraut gemacht. Nach einem Besuch bei Polizei und Feuerwehr war jetzt das BRK mit einem Rettungswagen von der Rettungswache Ebern zu Gast.

Dabei stand die Ausstattung des Rettungswagens, mit dem Notfallpatienten transportiert werden, im Mittelpunkt. Rettungssanitäter Michael Will zeigte den Kindern beispielsweise ein hochmodernes EKG-Gerät und leitete bei einem Jungen, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte, an Hand- und Fußgelenken ein EKG ab, das er mit nach Hause nehmen durfte.

Gezeigt wurde auch das Beatmungsgerät, zahlreiche Schubfächer mit medizintechnischer Ausstattung und die vielen Notfallmedikamente und Infusionen.

Selbstverständlich durften die Mädchen und Jungen alle einmal auf der Fahrtrage probeliegen.

Besonders beeindruckt waren die Kinder natürlich vom Blaulicht. In Verbindung mit dem Martinshorn, das auch einmal kurz eingeschaltet wurde, bedeutet das, dass alle Verkehrsteilnehmer dem Rettungsfahrzeug sofort freie Bahn machen müssen – auch Kinder, die mit einem Fahrrad auf der Straße unterwegs sind: „Am besten stellt ihr euch dann so weit wie möglich weg von der Straße und wartet, bis das Rettungsfahrzeug vorbeigefahren ist“, empfahl Michael Will.

Der Rettungssanitäter wollte von den Kindern hören, ob sie denn wissen, welche Notrufnummer sie anrufen müssen, wenn sie Hilfe von Rettungsdienstes und Feuerwehr brauchen. Das wussten fast alle Kinder: die 112! Nach über einer Stunde und vielen Fragen bedankte sich am Ende Kindergartenleiterin Evi Stühler bei der BRK-Rettungswache Ebern und Michael Will mit einem aus Papier ausgeschnittenen Herz samt Zeichnungen und Namen der Kinder.

 
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