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Gersfeld
Vom Homeoffice in die Natur
Redaktion
 |  aktualisiert: 06.01.2025 01:06 Uhr

Sie arbeiten sonst nur im virtuellen Raum zusammen, jetzt packten sie gemeinsam drei Tage tatkräftig in der Rhön mit an: Acht Mitarbeitende des Softwareunternehmens Salesforce haben im Rahmen eines Corporate-Volunteering-Einsatzes für die künftige Extratour „Gersfelder“ einen neuen Handlauf errichtet und einen Serpentinenweg angelegt.

Beide sollen den Auf- und Abstieg an der steilsten Stelle der Tour am Rande der Kernzone „Höllwald“ erleichtern. Anleitung und praktische Unterstützung kamen von Naturpark-Mitarbeiter Julian Fink und Biosphären-Ranger Arnold Will.

Regen, Schlamm, Mücken

Es ist bereits der zweite Arbeitseinsatz in der Rhön für das Team von Oliver Ballreich, Senior Director Solution Engineering der Firma Salesforce , die ihren Hauptsitz in München hat. Regen , Schlamm, Hitze und Mücken konnten den sieben Mitarbeitern – einer Frau und sechs Männern – nichts anhaben.

Unter fachkundiger Anleitung von Julian Fink und Arnold Will haben sie zunächst einen 200 Meter langen Weg freigeschnitten, um im nächsten Schritt aus Pfosten und Querriegeln einen Handlauf zu errichten. Dieser führt den Wanderweg nahe der Kernzone „Höllwald“ an einer Weide entlang. An der steilsten Stelle des Abstiegs hat das Team einen Serpetinenweg angelegt und mit Kalkkies aufgeschüttet, sodass Wandernde jetzt sicheren Trittes unterwegs sein können.

Am letzten Tag hat das Team noch den Wanderweg, der am Höllwald entlang zum Himmeldunkberg führt, freigeschnitten und somit den Blick Richtung Hohe Rhön freigelegt.

Für Oliver Ballreich und sein Team ist der dreitägige Einsatz im Unesco-Biosphärenreservat Rhön eine willkommene Abwechslung und gute Teambuilding-Maßnahme. Die Mitarbeitenden arbeiten überwiegend im Homeoffice von unterschiedlichsten Orten aus und treffen sonst nur virtuell aufeinander. „Beim gemeinsamen Arbeiten für die Natur können wir uns re-connecten“, sagt sich Oliver Ballreich, der schon seit neun Jahren Corporate-Volunteering-Einsätze unterstützt. „Ich finde das Thema sehr wichtig, außerdem ist es schön, dass wir nicht weit fahren mussten“, lobt er die Vorzüge der Rhön.

Fähigkeiten entdeckt

„Wir sind dankbar für die Unterstützung durch die Freiwilligen, mit deren Manpower wir die Arbeiten in kürzester Zeit fertigstellen konnten. Einige haben dabei handwerkliche Fähigkeiten entdeckt, von denen sie noch gar nichts wussten“, freut sich Ranger Arnold Will, und: „Die Gruppe war ganz begeistert von der Rhön. Der ein oder andere kommt bestimmt als Besucher wieder.“

Die Planungen für die neue Extratour „Gersfelder“ laufen auf Hochtouren. Im Frühjahr 2025 soll der rund zwölf Kilometer lange Premiumwanderweg eröffnet werden. red

 
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