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Machtilshausen
Machtilshäuser Feuerwehr ist gut aufgestellt – Aktive Kinder- und Jugendfeuerwehr
In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Machtilshausen hielt die erste Vorsitzende Stephanie Huf einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr und bedankte sich bei den Mitgliedern,...
Von links: Bürgermeister Johannes Krumm, Kommandant Heinrich Starrach, Jürgen Zellhahn, Gerry Ackerl, Steffi Huf, Walter Schmitt, Herbert Schmelz, Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch, Edgar Wolf, Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich und zweiter V...       -  Von links: Bürgermeister Johannes Krumm, Kommandant Heinrich Starrach, Jürgen Zellhahn, Gerry Ackerl, Steffi Huf, Walter Schmitt, Herbert Schmelz, Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch, Edgar Wolf, Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich und zweiter Vorsitzender Andreas Wolf
Foto: Gertrud Kramer | Von links: Bürgermeister Johannes Krumm, Kommandant Heinrich Starrach, Jürgen Zellhahn, Gerry Ackerl, Steffi Huf, Walter Schmitt, Herbert Schmelz, Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch, Edgar Wolf, ...
Redaktion
 |  aktualisiert: 28.03.2025 01:06 Uhr

In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Machtilshausen hielt die erste Vorsitzende Stephanie Huf einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr und bedankte sich bei den Mitgliedern, die das Vereinsleben unterstützen. Sie bat aber auch alle im Verein um Mithilfe, damit die zahlreichen Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten weiterhin stattfinden können. Zudem würde eine größere Bereitschaft zur Mithilfe die Verantwortlichen entlasten, die das Jahr über planen und organisieren. Ein besonderer Dank ging an ihren Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Einen Ausblick gab Stephanie Huf auf kommende Veranstaltungen und das anstehende 150-jährige Vereinsjubiläum, das am 13. und 14. September gefeiert werden soll.

Beim anwesenden ersten Bürgermeister Johannes Krumm bedankte sich die Vorsitzende für die zugesagte Unterstützung durch die Gemeinde bei der Renovierung des Feuerwehrhauses. Im kommenden Jahr stehen im Verein Neuwahlen an, bei der Stephanie Huf und auch der zweite Vorsitzende Andreas Wolf nicht mehr zur Verfügung stehen werden und sie bat die versammelten Mitglieder, hier Verantwortung zu übernehmen.

Erster Kommandant Heinrich Starrach berichtete von Sitzungen, an denen er teilgenommen hat. Vom Übungsbetrieb der Gruppen, der Evakuierungsübung am Kindergarten und Unterstützung von Veranstaltungen durch Absperrungen beziehungsweise Verkehrsabsicherungen. In diesem Zusammenhang gab er einen Einblick in die Erstellung des Verkehrskonzepts für das 1200-jährige Jubiläum des Ortes im vergangenen Jahr und bedankte sich nochmals bei den Helfern und den umliegenden Wehren, die an den Festtagen die Machtilshäuser Wehr unterstützt hätten.

Für den Übungsbetrieb wünscht er sich noch mehr Teilnehmer, da die dort gelernte Routine mehr Sicherheit im Ernstfall gebe. Starrach selbst hat wieder als Ausbilder und Prüfer bei der modularen Truppausbildung teilgenommen. Vier Feuerwehrkameraden nahmen am Motorsägenlehrgang teil, der von der Gemeinde Elfershausen organisiert und finanziert wurde. Der Kommandant beglückwünschte außerdem Markus Mützel in Abwesenheit zum neuen Gruppenführer nach erfolgreicher Teilnahme des Lehrgangs und Niklas Wolf, der den Teil A der MTA erfolgreich absolviert hat. Von Starrach besonders gewürdigt wurde Michael Greubel, der innerhalb von zwei Jahren als Quereinsteiger die Grundausbildung und die Maschinistenausbildung absolviert hat. Dieser wurde an diesem Abend zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Kameraden gut aufgestellt

Mit 53 Aktiven und 13 Feuerwehranwärtern, davon 14 Atemschutzträger, ist die Machtilshäuser Feuerwehr gut aufgestellt, so der Kommandant. Aus der Jugendfeuerwehr gab es vier Neuaufnahmen in die aktive Wehr. Seinem Bericht über die acht Einsätze im Jahr 2024 und eine Vorschau auf das laufende Jahr bezüglich Übungen, dem Feuerwehrfest und den staatlichen Ehrungen auf Gemeindeebene folgten Dankesworte an seinen Stellvertreter Valentin Saum, allen Unterstützern und Ehrenamtlichen und der Gemeinde Elfershausen, die immer auf die Belange eingehe.

22 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind bei der Kinderfeuerwehr. Philipp Saum, Kinder- und Jugendwart, gab einen Rückblick auf verschiedene Übungsszenarien und Gruppenstunden, die meistens im und um das Feuerwehrhaus abgehalten werden. Spielerisch gestaltet Wissen zu vermitteln ist eine Herausforderung, die er und sein Team gerne bewältigen, so Saum. Fünf Einheiten gab es 2024 mit den Jüngsten, besonders zu erwähnen, so der Jugendwart, war die Gruppenstunde mit dem Erste-Hilfe-Kurs des BRK für Kinder. Positive Rückmeldung von den Eltern und aus der Ortsbevölkerung zeigen, dass das verantwortliche Team auf dem richtigen Weg ist. Aktuell bei der Obergrenze der Anzahl der Kinder angekommen, sind zusätzliche Unterstützer bei den Gruppenstunden gerne gesehen, so Saum. 13 Jugendliche sind aktuell in der Machtilshäuser Jugendfeuerwehr . Die Übungen werden mit einer gewissen Realitätsnähe abgehalten. Die Schwerpunkte sind weitaus höher als bei der Kinderfeuerwehr. Den Ausbildern ist es bei allen Übungen wichtig, Erfahrungen und den nötigen Respekt vor den Aufgaben der Feuerwehr an die Jugendlichen weiterzugeben, so Saum. Durch Aktionen wie das Einsammeln der Christbäume und Unterstützung bei Vereinsfesten bereichert die Jugendfeuerwehr das Vereinsleben.

Erster Bürgermeister Johannes Krumm bedankte sich bei den aktiven und passiven Vereinsmitgliedern für das ehrenamtliche Engagement. Die Aufrechterhaltung der Freiwilligen Feuerwehren sei nicht selbstverständlich. In Machtilshausen stehe die Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr auf festen Füßen, was dank der Kinder- und Jugendbetreuer auch die Zukunft des Vereins sichere. Durch diese Grundlagen und geleistete Arbeit, so Krumm, sei der Übergang in die Jugendfeuerwehr und in die aktive Wehr gesetzt. Krumm bedankte sich auch für den Vereinseinsatz beim Weihnachtsmarkt auf der Trimburg und die veranstalteten Feste, die das Dorfleben bereichern. Die Gemeinde sei bestrebt, die Feuerwehren zu unterstützen, die gestellten Anträge werden, soweit als möglich, berücksichtigt, so der Rathausobere. Nach seinen Grußworten gab Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich einen kleinen Einblick zu den Wehren im Landkreis Bad Kissingen, zur Entwicklung der Anzahl der ehrenamtlichen Feuerwehrleute und zum aktuellen Stand der Altersgrenze von Aktiven, wo es noch keine endgültige Entscheidung gibt. Vermehrt uneinsichtige Schaulustige bei Einsätzen, die den Anweisungen der Feuerwehren nicht folgen wollen, seien ein immer größer werdendes Thema, so Eyrich.

Nach der Bekanntgabe von anstehenden Terminen bat Eyrich um regelmäßige Teilnahme an den Übungen, „nur wer sein Handwerk versteht, kann bei Einsätzen gute Arbeit leisten“. Bei einem Einsatz würde von den Ehrenamtlichen genauso viel erwartet wie von den Berufsfeuerwehren , da frage niemand, von welcher Institution man sei, so Eyrich.

Bei den Ehrungen wurden Gerry Ackerl für 25 Jahre und Karl Brimer (in Abwesenheit) für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt. Walter Schmitt erhielt den Dank für 50 Jahre, Edgar Wolf und Jürgen Zellhahn für 60 Jahre Vereinstreue. Für 70 Jahre Vereinstreue wurde Herbert Schmelz geehrt. red

 
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