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Obererthal
Lob für den Kreisverband
Im Festsaal des Landgasthofs Brust in Obererthal hatten zu Beginn der Fastenzeit mehr als 100 Seniorinnen und Senioren Platz gefunden zum traditionellen Fischessen der CSU-Seniorenunion (SEN)....
Redaktion
 |  aktualisiert: 24.03.2025 01:06 Uhr

Im Festsaal des Landgasthofs Brust in Obererthal hatten zu Beginn der Fastenzeit mehr als 100 Seniorinnen und Senioren Platz gefunden zum traditionellen Fischessen der CSU-Seniorenunion (SEN). Kreisvorsitzender Siegfried Erhard konnte dabei auch zwei hochkarätige Politiker begrüßen.

Er überließ zunächst Franz Meyer , dem Landesvorsitzenden der SEN, das Wort. Als ehemaliges Mitglied des Bayerischen Landtags und Ex-Staatssekretär für Finanzen sowie als Landrat von Passau (2008 bis 2020) kann Franz Meyer auf ein vielfältiges politisches Wirken zurückblicken. In seiner Rede würdigte er die aus seiner Sicht hervorragende Arbeit der Bad Kissinger Seniorenunion , dem zweitgrößten Kreisverband in Bayern. „Bei einer Veranstaltung wie der heutigen hier in Obererthal spürt man sehr gut, was die Seniorenunion der CSU mit ihren insgesamt 12.000 Mitgliedern in Bayern will: Wir lassen nicht locker. Wir gestalten die Zukunft mit. Wir mischen uns ein. Wir beziehen Stellung und wir sagen, wofür wir stehen!“ Die SEN, die er seit 2021 als Nachfolger von Thomas Goppel leitet, möchte den Anliegen der älteren Generation eine Stimme in Partei und Gesellschaft geben, nicht selten den Finger in die Wunde legen, sich aber vor allen Dingen konstruktiv einbringen als Ratgeber für Entscheidungsträger.

Wichtiger denn je sei es in diesen Wochen, zusammenzustehen in der freiheitlichen Welt. Eine stabile Demokratie werde auch künftig sowohl ein Standortvorteil für die Wirtschaft sein als auch ein Garant für Rechtsstaatlichkeit und für das Eigentum der Menschen. Seine Aufforderung an die Senioren: „Wir müssen jungen Menschen Perspektiven geben und sie noch beherzter von unserer Demokratie überzeugen.“

Die Seniorenunion habe in den letzten Jahren aktiv mitgeschrieben am Grundsatzprogramm der CSU, das 2023 verabschiedet wurde. Dabei sei es ihr unter anderem wichtig gewesen, dass die Lebensleistung der älteren Generation wertgeschätzt wird. Ein Auftrag an eine künftige Bundesregierung sei es, die Leistung innerhalb der Familie stärker zu finanzieren und zu unterstützen. Zur Zeit gebe es in Bayern knapp 500.000 pflegebedürftige Menschen, von denen rund 80 Prozent zu Hause sind. Deshalb fordere die SEN deren Besserstellung und eine Unterstützung für die pflegenden Angehörigen. „Die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidet sich auch an der sozialen Frage und an unserem Umgang mit den Schwächsten“, sagte er.

Anschließend blickte der CSU-Kreisvorsitzende Sandro Kirchner in seinem Grußwort noch einmal dankbar zurück auf die Ergebnisse der Bundestagswahl am 23. Februar. Er beleuchtete auch die aktuellen Ereignisse in der bayerischen und internationalen Politik aus seiner Sicht. red

 
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