
Die symbolische Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage oberhalb von Hassenbach hat am 18. März stattgefunden. Bürgermeister Mario Götz , Ortsbeauftragter Thomas Schuhmann, Christoph Huber ( Deutsche Telekom ), Hartmut Vierle ( Landratsamt Bad Kissingen ), Nicole Wehner und Horst Geier (beide Markt Oberthulba) betätigten den Buzzer.
Die Anlage der Deutschen Telekom schließt eine seit Jahrzehnten herrschende Versorgungslücke im Ortsteil Hassenbach , heißt es in einer Pressemitteilung des Marktes Oberthulba. Der Ortsteil Schlimpfhof wird ebenfalls profitieren. Die Anlage ist im Netz der Deutschen Telekom 5G-fähig.
Bereits seit 2019 gab es einen entsprechenden Suchkreis der Telekom in diesem Gebiet. Mitte 2020 war ein passendes, gemeindliches Grundstück im Bereich „Schillhecken“ gefunden worden und es wurde ein Mietvertrag zwischen der Deutschen Funkturm und dem Markt Oberthulba geschlossen, heißt es weiter. Der Bauantrag für den 40 Meter hohen Schleuderbetonmast ging schließlich im Januar 2023 ein. Noch im selben Monat wurde seitens des Marktes Oberthulba das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Baugenehmigung erfolgte im Februar 2024.
Für den Eingriff in das Landschaftsbild war vom Betreiber eine Ausgleichszahlung zugunsten des Bayerischen Naturschutzfonds’ zu leisten. Daneben wurden drei Obstbäume auf dem Baugrundstück gepflanzt.
Anlässlich der Inbetriebnahme weist die Deutsche Telekom darauf hin, dass der Standort auch den anderen Betreibern zur Mitnutzung offensteht. Auch eine Untervermietung für den Behördenfunk (BOS) wäre denkbar.
Bürgermeister Mario Götz dankte allen Beteiligten für die Umsetzung. „Eine zuverlässige Mobilfunkinfrastruktur ist nicht nur ein Zeichen von Fortschritt, sondern auch eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung unserer Region. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass auch noch die letzten Lücken im Markt Oberthulba geschlossen werden und hoffen aber insgesamt auf etwas schlankere Verfahren in der Zukunft“, so Götz. red