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Rottershausen
Amt legt sich ohne Gentest fest: Keine Hinweise auf Wolf in Rottershausen
Wegen der fehlenden Innereien bleibe die Todesursache laut Amt für Umwelt unklar. Warum das Unterlassen der Genanalyse den Jagdberater des Bad Kissinger Landratsamts wütend macht.
Landesamt für Umwelt: Es war kein Wolf.       -  Landesamt für Umwelt: Es war kein Wolf.
Foto: Bernd Thissen/dpa (Symbolbild) | Landesamt für Umwelt: Es war kein Wolf.
Redaktion
 |  aktualisiert: 13.02.2025 02:43 Uhr

Am 5. November 2024 entdeckte Rinderzüchter Klaus Müller aus Rottershausen ein totes Kalb auf seiner Weide : der Brustkorb aufgerissen, die Bauchhöhle leergefressen, die Rippen geknackt. Bis auf den Pansen fehlten die Innereien. Den Verdacht, dass es ein Wolf gewesen war, der das Tier gerissen hatte, hat das Landesamt für Umwelt nun nicht bestätigt. „Keine Hinweise auf Beteiligung Großer Beutegreifer“, heißt es in knappen Worten auf der Homepage des Landesamts. Daran zweifelt Dr. Peter Gleißner. „Das ist Augenwischerei“, sagt der Jagdberater des Landratsamts Bad Kissingen. Denn: Am Kadaver wurde kein Gentest auf einen Wolf angeordnet.

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