Das Renn-Wochenende hatte für den Deutschen wieder einmal mit einem technischen Problem angefangen. Im zweiten Training am Freitag war mitten in der Fahrt der Feuerlöscher in seinem Cockpit explodiert. Löschmittel lief aus. Erst habe es auf seiner Haut gebrannt, dass sei es sehr kalt geworden an seinem Gesäß. Verglichen mit den Pannen während der verpatzten Asienwochen, die Vettel wohl den WM-Titel gekostet haben, oder dem Chassis-Austausch in Austin war der Vorfall aber eine Marginalie.
In der Qualifikation auf der mit 2250 Meter höchstgelegenen Formel-1-Strecke gab sich Vettel unbeeindruckt und war am Ende 0,086 Sekunden vor Verstappen, aber fast eine halbe Sekunde vor Hamilton. Verstappen musste allerdings noch um seinen Platz bangen.
Weil er angeblich Valtteri Bottas im zweiten Mercedes behindert haben soll, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Die Rennkommissare kamen am Ende zum Schluss, dass kein Regelverstoß des 20-jährigen Niederländers vorlag.
Nico Hülkenberg wurde im Renault Achter, Pascal Wehrlein im Sauber 17. Er wird in der Startaufstellung wegen einiger Strafversetzungen noch nach vorne rücken.