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Rente
Tausende Euro für Millionen Bürger: Union will „Frühstart-Rente“ – Was steckt dahinter?
Die Union plant eine Rentenreform, sollte sie wieder an die Macht kommen. Die sogenannte „Frühstart-Rente“ soll Millionen von Bürgern Tausende Euro Rente bringen.
Geld.jpg       -  Mehr Geld im Geldbeutel: Die Union will mit der sogenannten „Frühstart-Rente“ Millionen Bürgern mehr Rente ermöglichen.
Foto: Sebastian Kahnert, picture alliance, dpa (Symbolbild) | Mehr Geld im Geldbeutel: Die Union will mit der sogenannten „Frühstart-Rente“ Millionen Bürgern mehr Rente ermöglichen.
Viktoria Gerg
 |  aktualisiert: 04.03.2025 11:25 Uhr

Vielen Rentnern in Deutschland reicht das Geld im Ruhestand nicht zum Leben. Auf die staatliche Rente sollten sich Erwerbstätige daher nicht verlassen, sondern privat vorsorgen, damit es im Alter nicht zu einer Rentenlücke kommt. Das ist selbst mit 50 noch möglich. Die Union will von staatlicher Seite Abhilfe schaffen und Bürgerinnen und Bürgern schon früh bei der privaten Altersvorsorge unterstützen. Das soll mit der sogenannten „Frühstart-Rente“ gelingen. Was genau das ist, haben wir für Sie zusammengefasst.

„Frühstart-Rente“: Was ist das?

In Wahlprogramm der CSU und CDU ist die „Frühstart-Rente“ verankert. Bei dieser Rente fördert der Staat die kapitalgedeckte private Altersvorsorge. Das Ziel sei, dass Menschen schon in jungen Jahren kapitalgedeckt vorsorgen. „So entwickeln sie ein Bewusstsein für Altersvorsorge und Kapitalbildung“, schreibt die Union in ihrem Programm.

„Frühstart-Rente“: Wie funktioniert sie?

Die CDU/CSU plant bei der „Frühstart-Rente“ für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein „individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot“ einzuzahlen.

Ab dem 18. Lebensjahr kann dieser angesparte Betrag durch private Einzahlungen bis zum Renteneintritt weiter bespart werden. So soll die Anlage dann ihren „vollen Effekt“ entfalten. Bis zum Renteneintritt sollen die Erträge daraus steuerfrei sein. Weiterhin sei das Sparkapital vor staatlichem Zugriff geschützt und auch die Sparer können sich das Geld aus dem Depot erst mit dem Erreichen der Regelaltersrente auszahlen lassen.

Übrigens: Die Ampel-Regierung wollte die Rente ebenso reformieren und hat dafür das Generationenkapital, auch Aktienrente genannt, ins Spiel gebracht. Dabei will der Staat für die Rente Geld in Aktien anlegen und so eine Säule für die Rentenfinanzierung bilden. Die Bundesregierung hat im September 2024 beschlossen, dieses Generationenkapital einzuführen.

Unabhängig davon dürfen sich Rentnerinnen und Rentner 2025 über eine Rentenerhöhung freuen. Der Rententabelle können Sie entnehmen, was das für Sie bedeuten kann.

 
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