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Familie und Partnerschaft
Resilienz im Alter: Fit bleiben für mentale Herausforderungen
Mit innerer Stärke durchs Leben: Warum Resilienz im Alter wichtig ist und wie sie sich gezielt stärken lässt.
Drei ältere Menschen sitzen auf Rollatoren.jpeg       -  Kontakt zu anderen Menschen kann die Resilienz im Alter stärken.
Foto: Oliver Berg, dpa (Symbolbild) | Kontakt zu anderen Menschen kann die Resilienz im Alter stärken.
Stefanie Eller
 |  aktualisiert: 03.04.2025 06:26 Uhr

Das Älterwerden bringt viele Veränderungen mit sich: körperlich, emotional und im sozialen Umfeld. Lebensumbrüche wie der Eintritt in den Ruhestand, gesundheitliche Einschränkungen oder der Verlust nahestehender Menschen können herausfordernd sein. Umso wichtiger ist es, innere Stärke zu entwickeln, die hilft, mit solchen Situationen umzugehen. Hier erfahren Sie mehr über Resilienz im Alter und wie man diese stärken kann.

Resilienz im Alter: Was bedeutet Resilienz überhaupt?

Resilienz ist ein Begriff, dem man immer häufiger begegnet. Aber was genau steckt dahinter? Laut dem österreichischen Gesundheitsportal beschreibt Resilienz die Fähigkeit, psychisch gesund zu bleiben, auch dann, wenn das Leben belastend wird oder von Stress geprägt ist. Sie zeigt sich darin, dass Menschen sich von Krisen erholen oder sich trotz schwieriger Umstände an neue Situationen anpassen können.

Dabei geht es nicht darum, ständig stark zu sein oder keine negativen Gefühle zuzulassen. Traurigkeit, Stress oder Überforderung gehören zum Leben dazu. Entscheidend ist laut dem österreichischen Gesundheitsportal vielmehr, wie gut es gelingt, mit solchen Herausforderungen umzugehen und innerlich wieder ins Gleichgewicht zu finden. Resilienz ist also ein Begriff, der in jedem Lebensabschnitt wichtig ist, auch im Alter.

Warum Resilienz im Alter wichtig ist

Mit dem Älterwerden gehen nicht nur körperliche Veränderungen einher, sondern auch neue Herausforderungen im Alltag. Genau in diesen Momenten zeigt sich, wie bedeutsam Resilienz im späteren Leben sein kann. Laut Psychology Today trägt eine starke seelische Widerstandskraft dazu bei, schwierige Lebensumstände wie den Übergang in den Ruhestand oder gesundheitliche Einschränkungen besser zu bewältigen und dabei dennoch Lebensfreude und Sinn zu bewahren.

Resilienz ermöglicht es älteren Menschen, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und trotz Belastungen ein erfülltes Leben zu führen. Selbst chronische Erkrankungen müssen nicht zwangsläufig die Lebensqualität mindern, wenn die innere Stabilität stimmt. Denn wer resilient ist, bleibt laut Psychology Today handlungsfähig, entwickelt neue Perspektiven und kann auch im hohen Alter aktiv und mit Zuversicht durchs Leben gehen.

Resilienz ist damit ein zentraler Schlüssel, um das Altern nicht nur zu überstehen, sondern es bewusst und selbstbestimmt zu gestalten.

Wie resilient sind Menschen im Alter?

Resilienz ist also ein wichtiger Faktor, um die Herausforderungen des Alters aktiv zu meistern. Doch wie steht es tatsächlich um die seelische Widerstandskraft älterer Menschen? Laut Psychology Today hält sich hartnäckig das Klischee, dass ältere Menschen weniger flexibel seien und Veränderungen schwerer akzeptieren könnten. Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild.

Denn gerade während der Corona-Pandemie erwiesen sich viele Ältere als erstaunlich widerstandsfähig: Sie entwickelten neue Hobbys, nutzten digitale Möglichkeiten zur Kontaktpflege und begegneten der Krise oft mit mehr Ruhe als Jüngere, wie Psychology Today berichtet. Das zeigt: Resilienz bleibt auch im hohen Alter lebendig und kann sich sogar noch weiterentwickeln.

So kann man Resilienz im Alter stärken

Wenn Resilienz auch im hohen Alter lebendig bleibt, stellt sich die Frage: Lässt sich diese innere Stärke bewusst fördern? Laut Psychology Today ist die Antwort eindeutig ja. Die Fähigkeit, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, kann in jedem Lebensalter gestärkt werden.

Besonders wirkungsvoll sind stabile soziale Beziehungen. Der Kontakt zu Familie, Freunden oder Gemeinschaftsgruppen gibt Halt und stärkt das Gefühl von Zugehörigkeit. Auch ein aktives Leben in der Nachbarschaft oder im Ehrenamt kann das Selbstwertgefühl steigern und Resilienz fördern.

Hinzu kommen persönliche Einstellungen: Wer Hoffnung bewahrt, kleine Ziele im Alltag setzt und sich auf positive Gedanken konzentriert, schafft laut Psychology Today wichtige Voraussetzungen für seelische Widerstandskraft. Bewährte Strategien wie Achtsamkeit, Stressbewältigungstechniken oder das Reflektieren überstandener Krisen können dabei helfen, diese Haltung im Alltag zu verankern.

Resilienz im Alter ist also kein Zufall, sondern kann gezielt gepflegt werden. Und mit ihr wächst die Chance auf ein erfülltes Leben, auch in schwierigen Zeiten.

 
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